SERIF MOVIEPLUS X5 - 21.02.2011/06.04.2011
Serif hat eine neue Version des Videoschnittprogramms MoviePlus auf den Markt gebracht. Zur Zeit ist das Programm nur in englischer Sprache erhältlich, eine deutsche Lokalisierung ist geplant.
[Update]: Die deutsche Version ist bei Avanquest inzwischen für ca. 80,- Euro verfügbar Direkt-Link
Das Programm kostet bei Serif direkt 72,- Euro. Ein Upgrade ist möglich.
* Additional disk resources are required when exporting projects.
Der Download beträgt 1,08 GB. Das Programm wird ohne Probleme installiert. Zum Start ist die Eingabe der Seriennummer notwendig.
Die Arbeitsoberfläche ist zunächst vier-geteilt: ganz oben die Menüleisten, dann links ein Fensterbereich mit Erklärungen, in der Mitte oben das Vorschau- und Abspielfenster und links oben die Bibliotheken und Einstellungen. Im unteren Bereich über die gesamte Bildschirmbreite der Arrangierbereich (Timeline oder Storyboard). Alle oberen Fenster lassen sich ab- oder andocken und damit frei verschieben.
Des weiteren kommen sechs Farbzusammenstellungen für die optischen Anpassung zum Einsatz. Es lassen sich auch die Menüicons anpassen, sowie die Tatasturkürzel individuell einstellen. Die Trackhöhe in der Timeline ist variabel.
Ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, aber es macht schon Spaß das Programm bzw. die Oberfläche individuell zu konfigurieren.
Das Vorschaufenster im Capture-Modul ist etwas klein geraten. TV-Kanäle sind nicht wählbar. Bei meinem ersten Versuch mit einem Sony-HD-Camcorder gab es zunächst ein Erkennungsproblem. Im zweiten Versuch funktionierte dann die Übertragung. Diese Funktion werde ich später noch genauer betrachten.
Es bleiben keine Wünsche offen: direkter Schnitt, Timmen, Mehrfachtrimmen, Szenen erkennen, Filter, Übergänge uvm. - alles ist vorhanden.
Trimmen, Mehrfachtrimmen und Szenerkennung wurden in einem Arbeitsfenster untergebracht.
Die Gallery (Bibliothek) ist prall gefüllt:
Bei den Audio-Effekten stehen VST-Plugins ganz schnell zur Verfügung - sie werden einfach in ein entsprechendes Verzeichnis auf der Festplatte kopieren und dann in der Gallery mit aufgeführt.
Das Programm verfügt über freies Proxy, d.h., man kann zu den Proxy-Dateien alle Einstellungen wie z.B. den Codec und die Auflösung selber wählen.

Für die Ausgabe stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung:
Hier mal als Beispiel die AVCHD-Export-Settings:

Für die Menü-Erstellung steht ein spezieller Designer zur Verfügung.
Die Möglichkeiten und Feinheiten muss man sicherlich noch ausloten, die Vorlagen sind aber sehr ansprechend.
Mein erster Eindruck fällt schon einmal sehr positiv aus. Den gesamten Workflow, die Geschwindigkeit und die Möglicheiten muss man in einer weiteren Betrachtung sicherlich genauer unter die Lupe nehmen. Ich vermisse lediglich eine Plug-In-Schnittstelle.
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